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Schalotten erfolgreich anbauen

Die Schalotte (Allium ascalonicum) ist eine mehrjährige krautige Pflanze aus der Familie der Amaryllidaceae, die als einjährige Pflanze angebaut wird. Sie wird wegen ihrer Zwiebel geschätzt, die sich in mehrere Zehen teilt und einen Horst bildet.

Ihre Blätter sind dünn, hohl und zylindrisch, von einem bläulich-grünen Farbton. Sie sind zarter als die der Zwiebel. Obwohl die Blüte im Anbau selten ist, kann die Schalotte eine Dolde kleiner purpurfarbener oder weißlicher Blüten an der Spitze eines Stiels hervorbringen.

Ein wenig Geschichte über Schalotten

Lateinischer Name : Allium ascalonicum

Ordnung : Spargelartige

Familie : Amaryllidaceae

Gattung : Allium

Art : A. ascalonicum

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Die Geschichte der Schalotte

Ursprünglich aus dem Nahen Osten stammend, wurde sie von den Kreuzfahrern nach Europa gebracht. Ihr Name, abgeleitet von Ascalon, einer Stadt in Palästina, spiegelt ihre Herkunft wider. Ihr gleichzeitig süßer, leicht süßlicher und knoblauchartiger Geschmack ist feiner als der der Zwiebel, was sie zu einem bevorzugten Gewürz in der Gastronomie, insbesondere in der französischen Küche, macht.

Etymologie

Der Name "échalote" ist eine Verballhornung des lateinischen cepa ascalonia, was "Zwiebel von Ascalon" bedeutet, in Anlehnung an ihren mutmaßlichen Ursprungsort.

Synonyme und andere Bezeichnungen: Manchmal wird sie als "échalion" bezeichnet, um Sorten mit längeren Zwiebeln zu kennzeichnen. Andere Namen können "Vermehrungszwiebel" oder "Lauch von Ascalon" sein.


Geschmack

Die Schalotte besitzt einen subtilen und komplexeren Geschmack als die Zwiebel. Ihr Aroma ist gleichzeitig süß, leicht süßlich und mit Knoblauchnoten, aber ohne dessen aggressive Schärfe.

Nährwerte

Die Schalotte ist eine Quelle von Vitaminen (A, B6, B9 und C), Mineralien (Kalium, Kalzium, Eisen) und Antioxidantien (Flavonoide, Quercetin), die zu ihrem Nährwert und ihren potenziellen gesundheitlichen Vorteilen beitragen.

Anekdoten

Die Schalotte ist eine essenzielle Pflanze in der französischen Gastronomie. Sie findet sich in klassischen Zubereitungen wie der Maître d'hôtel Butter und der Béarnaise Sauce wieder.

Die Schalotte ist ein ausgezeichneter natürlicher Vertreiber für bestimmte Schadinsekten.

Wichtigste Unterarten und Sorten

  • Jersey-Schalotte (graue Schalotte): Rundlich und gräulich, sehr bekannt für ihren kräftigen Geschmack und ihre lange Haltbarkeit.

  • Cuisse de Poulet-Schalotte (rosa Schalotte): Gekennzeichnet durch ihre längliche Form, hat sie rosafarbenes, kupferfarbenes Fleisch, einen milderen Geschmack und ist leichter zu schälen als die graue Schalotte. Sie ist eine der beliebtesten Sorten.

  • Schalotte 'Longor': Eine längliche, kupferfarbene Sorte, sehr ertragreich und für ihren Geschmack geschätzt.

Wie baut man Schalotten an?

Technische Informationen

  • Schwierigkeitsgrad: 1

  • Dichte: Für eine gute Entwicklung ist eine Dichte von etwa 25 bis 30 Pflanzen pro Quadratmeter ideal.

  • Lebenszyklus: Die Schalotte ist eine Staude, die als Einjährige kultiviert wird. Die Zwiebeln werden gepflanzt, um sich zu vermehren und neue Zwiebeln zu bilden, die im selben Jahr geerntet werden.

  • Vermehrungsart: Hauptsächlich vegetativ durch das Pflanzen von Steckzwiebeln (den einzelnen Zwiebeln des Büschels). Die Vermehrung durch Samen ist selten.

  • Art der Bestäubung: Entomophil, aber das ist im Gemüseanbau kein wichtiger Faktor.

Klima und Boden

  • Klimazone und Winterhärte: Die Schalotte ist eine robuste Pflanze, die Minustemperaturen bis zu -15 °C verträgt. Sie gedeiht in gemäßigten Klimazonen und benötigt eine sonnige Wachstumsperiode.

  • Bodenart: Sie bevorzugt einen leichten, gut durchlässigen und humusreichen Boden. Tonhaltige und schwere Böden sollten vermieden werden, da sie zu viel Feuchtigkeit speichern, was zu Fäulnis der Zwiebeln führen kann.

  • pH-Wert: Der Boden sollte einen neutralen bis leicht sauren pH-Wert haben, idealerweise zwischen 6 und 7.

  • Feuchtigkeit: Der Boden sollte zu Beginn des Wachstums feucht gehalten werden, es ist jedoch entscheidend, dass er nicht durchnässt ist. Eine gute Drainage ist unerlässlich.

  • Standort: Die Schalotte benötigt volle Sonne, um richtig zu reifen.

  • Temperatur: Sie keimt bei kühlen Temperaturen, benötigt aber Wärme und lange Tage für die Zwiebelbildung.

Wie man die Pflanzung erfolgreich gestaltet

  • Pflanzzeit: Traditionell werden Schalotten im Herbst (von Oktober bis Mitte Dezember) für eine Ernte im nächsten Jahr oder im Frühjahr (von Februar bis Mitte April) für eine Sommerernte gepflanzt. Die Herbstpflanzung ergibt oft größere und frühere Zwiebeln.

  • Art der Aussaat: Pflanzung von Steckzwiebeln, die kleine Zwiebeln sind.

  • Abstand:

    • In der Reihe: Die Zwiebeln im Abstand von 15 cm pflanzen.

    • Zwischen den Reihen: 30 cm Platz lassen, um das Hacken und Wachstum zu ermöglichen.

  • Pflanztiefe: Die Zwiebel so tief einsetzen, dass die Spitze gerade über dem Bodenniveau liegt, und die Erde leicht andrücken. Eine zu tiefe Pflanzung kann die Entwicklung der Zwiebeln beeinträchtigen.

  • Keimzeit: Die ersten Triebe erscheinen etwa 2 bis 3 Wochen nach dem Pflanzen.

  • Ausdünnen: Nicht notwendig, da die Pflanzung mit bereits beabstandeten Zwiebeln erfolgt.

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Pflege der Kulturen

  • Bodenvorbereitung: Den Boden tief umgraben und Steine sowie Wurzeln entfernen. Gut verrotteten Kompost einarbeiten. Frischen Mist unbedingt vermeiden, da er die Fäulnis fördern würde.

  • Umpflanzen: Nicht zutreffend.

  • Bewässerung:

    • Häufigkeit: Im Frühjahr mäßig gießen, besonders bei trockenem Wetter.

    • Menge: Es ist entscheidend, nicht zu viel zu gießen. Etwa 3 Wochen vor der Ernte die Bewässerung vollständig einstellen, damit die Zwiebeln trocknen und ihre Lagerfähigkeit verbessert wird.

  • Hacken/Anhäufeln/Mulchen: Regelmäßig hacken, um den Boden zu lüften und Unkraut zu entfernen, das mit den Schalotten konkurrieren könnte. Mulchen vermeiden, da es Feuchtigkeit speichert und Krankheiten begünstigen kann.

  • Winterschutz: Herbstpflanzungen können leicht gemulcht werden, um sie vor Frost zu schützen, insbesondere in Regionen mit sehr kalten Wintern.

  • Erntezeit: Die Ernte erfolgt von Juni bis August, wenn die Blätter gelb werden und die Hälfte der Stiele verwelkt ist.

  • Pflanzenteil: Die Zwiebeln.

  • Stadium: Die Zwiebeln bei trockenem Wetter ernten, um eine bessere Lagerfähigkeit zu gewährleisten.

  • Durchschnittlicher Ertrag: Je nach Sorte und Anbaubedingungen kann ein Ertrag von 500 g bis 1 kg pro Quadratmeter erwartet werden.

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Anbaumethoden

Technische Handgriffe

Regelmäßig Unkraut um die Pflanzen herum entfernen.

Tricks und Tipps

  • Pflanzung: Pflanzen Sie zertifizierte Qualitätszwiebeln, um eine gute Ernte zu gewährleisten.

  • Ernte: Ernten Sie Schalotten erst, wenn das Laub gut vergilbt und trocken ist, da dies ein Zeichen dafür ist, dass die Zwiebeln gut ausgereift sind.

Fruchtfolge

Es ist unbedingt erforderlich, mindestens 4 bis 5 Jahre zu warten, bevor Schalotten oder andere Lauchgewächse (Knoblauch, Zwiebeln, Lauch) am selben Standort erneut gepflanzt werden, um eine Auslaugung des Bodens und die Ausbreitung von Krankheiten zu vermeiden.

Begleitpflanzen

Die Schalotte gedeiht gut in der Nähe von Karotten, Salaten und Radieschen.

Konservierung und Lagerung

  • Art: Nach der Ernte die Zwiebeln einige Tage in der Sonne trocknen lassen, um die äußere Hülle gut auszuhärten. Anschließend flechten oder in Kisten auslegen.

  • Dauer: Schalotten lassen sich sehr gut an einem trockenen, kühlen und luftigen Ort, geschützt vor Licht, lagern. Sie können 6 bis 8 Monate haltbar sein.

Verwendung von Schalotten

Kulinarisch: Die Schalotte ist ein unverzichtbares Gewürz in der Küche. Roh verfeinert sie Salate und Vinaigrettes. Gekocht dient sie als Basis für viele Soßen, Fonds und Schmorgerichte und verleiht ihnen einen milden und delikaten Geschmack.

Sonstiges: Die Schalotte hat keine nennenswerten medizinischen oder dekorativen Verwendungen, aber ihr Geruch kann ein natürliches Abwehrmittel für bestimmte Gartenschädlinge sein.

Krankheiten und Schädlinge von Schalotten

Die Krankheiten

Die Schädlinge

  • Falscher Mehltau: Weiße oder graue Flecken erscheinen auf den Blättern. Eine gute Belüftung und Drainage des Bodens sind wirksame Vorbeugemaßnahmen.

  • Rost: Orangefarbene Pusteln bilden sich auf den Blättern.

  • Zwiebelfliege: Die Larven fressen Gänge in die Zwiebeln und verursachen deren Fäulnis. Fruchtwechsel und Insektenschutznetze können helfen, einen Befall zu verhindern.

  • Thripse: Kleine Insekten, die den Saft der Blätter saugen und Verfärbungen verursachen.

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